Trauer Stell Dir vor, einer Deiner nächsten Familienangehörigen ist gestorben. Der Schmerz ist stark, und wirft Dich in den ersten Augenblicken völlig aus den gewohnten Bahnen. Als erstes versuchst Du Zeit zu schaffen für eine angemessene Zeit der Trauer. In diesen Tagen weinst Du viel, sprichst viel mit Deiner Familie, es wird gesungen, gebetet und schließlich auch gefeiert. Sofern es in Deiner Familie Brauch ist, kehrst Du oft ans Bett mit dem aufgebahrten toten Körper zurück, redest, weinst, dankst und hoffst. Anderenfalls hältst Du in Gedanken Zwiesprache. Du weinst solange es schmerzt! In einigen Monaten schon wirst Du das so schmerzhafte Ereignis als schön empfinden und die Zeit als besonders lehrreich in Erinnerung behalten. |